November 24, 2014 - Keine Kommentare

Rollomotoren im Winter & Kondenswasser im Fensterscheiben-Zwischenraum: Teil II

Liebe Leser,

Die ersten Worte des heutigen Eintrags möchte ich nutzen, um den Lesern des „Festerzentrum München Blogs“ viel Glück und Gesundheit für das neue Jahr 2014 zu wünschen! Ich bin mir sicher, dass auch das neue Jahr genau so spannen wird, wie das Vergangene.

Nun zum 2. Teil des Eintrags: Rollomotoren im Winter & Kondenswasser im Fensterscheiben-Zwischenraum

Rolllomotoren der neuesten Generation haben im Vergleich zu ihren Vorgängern nur wenige Probleme beim Winterbetrieb. Wenn es aufgrund von z.B. ausgeprägter Kälte doch zu „Behinderungen“ kommt (z.B. durch Einfrieren der Rollo-Führungsschienen), so bleiben auch die Antriebe der neuen Generation einfach stehen. Wenn das Problem dann behoben ist (spätestens im Frühling), so laufen die Rollladenmotoren Ihrer Fenster wieder wie vorher.

Alte Motoren sind hingegen, im Gegensatz zu ihren Nachfolgermodellen, nicht mit einer Widerstandserkennung ausgestattet und „wissen“ daher also nicht, was sich in der Rollladen-Führungsschiene abspielt und werden bei Widerständen/Problemen den Rolllopanzer zerstören. 🙁

Hier muss der Besitzer des Motors seine „Sinne öffnen“ und evtl. Eisbildungen in den Rinnen der Außenführungsschiene entfernen.

Zu guter Letzt noch die „Auflösung“ für den Grund des Anlaufens der Isolierglas-Scheiben auf der Innenseite Ihrer Fenster oder Balkontüren:

Der Grund für das Anlaufen auf der Innenseite Ihrer Holz-, Kunststoff- oder Alu-Fenster ist die Bildung von Kondenswasser. Die Bildung dieses Kondenswassers kann dabei mehrere Ursachen haben: Z.B. duschen, Waschmaschinen-Benutzung, kochen, etc.).

Dabei kann man eigentlich sogar von Glück sprechen, dass sich Kondensat (meist in Schlafzimmern) an den Fenster-Glasrändern niederschlägt: Kondensat ist für das menschliche Auge sichtbar und man kann es – im Gegensatz zu Schimmelbildung, wenigstens abwischen.

Wenn sie sich dann in einem Moment für neue Fenster entscheiden, so wird sich an diesen Stellen kein Kondensat mehr niederschlagen, da die Glasränder von Kunststoff-, Holz- oder auch Holz-/Alu-Fenster extrem gut isoliert sind. Diese Tatsache führt jedoch, den Gesetzen der Physik folgend, schließlich dazu, dass sich Kondenswasser den nächsten „kältesten Punkt“ im Raum sucht. (Dies ist meinst die obere Ecke des Raumes, da hier mehrere Wände (d.h. viel ungedämmtes Material) aneinander treffen.

Die Lösung für die Bildung von Kondenswasser:

Die meisten Energieberater sprechen im Zuge dessen meist von einer „gesamtheitlichen Lösung“ für Ihr Haus: Neben dem Dach und der Wände müssen auch die Fenster (inkl. Rolllädenkästen) und der Haustüre in Punkto Dämmung und Energieeffizienz in Einen sein – Dem muss man zustimmen. Die Lösung muss individuell an Ihr Haus angepasst sein.

Die gute Nachricht: Der Aufwand für Ihr Haus hält sich meist in Grenze. Die Energieeffizienz-Studie der Universität von Cambridge (siehe Eintrag vom 12. August 2013) hat ja bewiesen, dass meist schon    8 cm Wanddämmung schon für ganze 80% der Energieeinsparung eines Niedrigenergiehauses verantwortlich ist. Die verbleibenden 20% erreicht man durch den Einbau neuer Fenster und einer neuen, energieeffizienten Haustüre.

Mehr Infos zum Thema Energieeffizienz wartet in einem der kommenden Einträge auf Sie. Bis dahin finden Sie auf unserer Webpage www.fensterzentrum-muenchen.de weitere Informationen zu energieeffizienten Fenstern und Haustüren.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!

Euer Sepp Kügel vom Fensterzentrum München